Direktflug von Bali nach Hanoi Mitte März. Bei meiner letzten Vietnnam Reise war es noch zu früh im Jahr für den bergigen Norden. Die beste Reisezeit ist das Frühjahr oder der Herbst. Ab Mai beginnt schon wieder die Regenzeit. In Ha-Noise wollte ich mich nicht allzu lange aufhalten und fuhr nach Nimh Binh, Karstlandschaft, nur 2-3 Stunden entfernt.
Ein Stadtbummel durch die Hauptstadt zieht sich. Der dichte Verkehr und die Massen an Menschen halten auf.
Die Bummelbahn durch die Altstadt ist der Tourispot schlechthin.Vom Cafe ausInteressantes Schottern; Einer packt die Schaufel am Griff, der Andere zieht den Stiel über ein SeilDas ist noch leer…Ich habe mich ausnahmsweise einer Tour angeschlossen, leider an einem Samstag. Damit bekam ich die Touristenmassen, die ich befürchtete (hauptsächlich Vietnamesen, aber auch viele Chinesen). Aber so ist das eben. Nach 5 Tagen ist schon wieder Wochenende. Trotz allem war die Bootsfahrt nicht schlecht. Die Gegend wäre natürlich überagend alleine und mit dem eigenen Kajak. Ich glaube nicht dass das erlaubt ist. Natürlich ist auch hier wieder alles UNESCO Welterbe…Gerade kein weiteres Boot Demnächst wird hier bestimmt ein ganzes Fotostudio entstehen und die Dubai- Spinner geben SchminktippsMan wird gepaddelt Es ließen sich auch mehrere Tage hier verbringen, denn es gibt mehrere Routen Tempel auf kleiner Insel Von innen sehen die Tempel ziemlich gleich ausAndere Insel Was auch immer Nach etwa 3 Stunden Eingang zum Wassertempel, nach der Bootstour WassertempelFahrt zu bekanntem Aussichtspunkt. Die Landschaft ist tollDer Felsen hier oben ist auch toll, aber leider auch ein Insta-Spot. Die Selfie-Jäger sind zahlreich, war aber alles ok. Jeder, der hier oben rumkletterte machte sein Foto und achtete darauf dass nicht der Nächste wegen Gedrängel und Blockaden abstürzt…Insta-Steg ganz leer
Ich suchte mir nach der Tour eine schäbige Unterkunft, lieh mir ein klappriges Fahrrad für 1,50 und gurkte damit einen Tag durch die Felder (wie es viele tun)
Latscherei zum homestay Remake des Klassikers „Wenn die Gondeln Trauer tragen“?Hinter dem Tempel. Sehr schöner Ort und leer Weg zu einer kleinen Höhle Bei den vielen Höhlen hier würde ich normalerweise so ein Foto nicht einstellen. Aber ich bekam für 1 Euro meine Privatführung. Die dauerte etwa 20 Minuten und war ganz witzig, weil der Vietnamese mich ständig von einer Ecke in die andere schob, und mir in einem ununterbrochenen Redeschwall die Höhle erklärte, obwohl ich kein Wort verstandBootsausflug in einem Vogelschutzgebiet Der Bootstrip war super, obwohl es in Strömen regnete Vogelinsel Anliegender ParkEs lassen sich hier Stunden verbringen Es muss einmal Eintritt bezahlt werden…… damit sind der Park …die Bootstouren und auch zwei riesige Höhlen inkludiertWenn man bedenkt wie unglaublich langsam Tropfsteine wachsen, stellt sich die Frage wie alt diese Treppe ist…
Ich hatte schon länger geplant die Berge nördlich von Hanoi ausgiebig mit dem Motorrad zu erkunden. Man könnte viele Wochen damit verbringen die kleinen Bergstraßen abzufahren. Einige Ecken sind touristisch nahezu unterschlossen, andere genau das Gegenteil; Der „Ha Giang Loop“ ist, neben dem Trekkinggebiet von „Sapa“, wohl einer der Favoriten in ganz Nord Vietnam. Fast alle Touristen fahren den Loop im Rahmen einer Tour, die über 3-4 Tage geht. Und fast alle sitze lassen sich von den „easy riders“, also Motorradtaxis, fahren. Ich schloss mich auch hier einer Tour an, aber als Selbstfahrer. Damit war ich der Einzige in der Gruppe. Mein nationaler Führerschein, wie auch der Internationale, wurde mehrfach gecheckt. Selbst viele internationale Führerscheine sind in Vietnam nicht gültig. Es bedarf einer bestimmten Jahreszahl eines Abkommens von 1968, das dort vermerkt sein muss (so wurde mir gesagt). Es gab hier viele schwere Unfälle mit Touristen, daher wird so streng wie nirgendwo anders in Vietnam kontrolliert. Ich glaube aber auch dass die Fahrer gerne ihre Arbeitsplätze behalten möchten…
Ich bekam eine Semi-Automatic, einen Scooter mit Schaltung, aber ohne Kupplung. Zum Glück kann ich sowas aus vergangenen Zeiten fahren. Für die Steigungen hier ist ein Automatikfahrzeug nicht sinnvoll. Die Bremsen könnten bergab schnell überhitzen und versagen.
Wir waren eine kleine Gruppe von nur 5 Touristen. Aber wenig später tauchten, z.T. riesige, Gruppen überall auf der Route auf. Die erste Übernachtung war in einem homestay mit Matratzenlagern, völlig überfüllt und ohrenbetäubendem Karaoke in der Nacht. Eine 26-kährige sagte mir sie fühle sich hier alt. So viel zum Altersdurchschnitt. Ich habe damit kein Problem. Es ist eher das Problem mit „Mallorca – Tourismus“, das ich auch schon mit 20 gehabt hätte. Ich war schon vorher angeschlagen und, ohne Schlaf, am nächsten Tag krank. Die Tour musste ich also abbrechen…
Ich hatte etwas Geld verloren, aber nicht das Gefühl enorm viel verpasst zu haben. Die Konsequenz muss sein, jederzeit mit einem Ausfall rechnen zu müssen. So ist das eben im Alltag wie auf Reisen. Es geht nur unabhängig…
Auf dem Weg nach Ha Giang. Natürlich wird alles auf den Scootern transportiert, auch Schweine. Die Sleeper Busse von Hanoi hierher sind aber nicht mein Ding. In den Kabinen kann man vollständig liegen, aber nicht sitzen. Magenprobleme in den vielen Kurven vorprogrammiert Kurze stopsauf dem Ha Giang Loop Meistens war es sehr bewölkt Kleiner Wasserfall Hinter dem Wasserfall Sichtweite eingeschränkt Gottesanbeterin im homestay Irgendeine alte, überwucherte Anlage. Hier war niemand, außer mirEin Google Maps Fund Ich habe von hier nur Kurzausflüge unternommen, ein paar km mit dem Motorrad zu einem Aussichtspunkt auf die Stadt Blick auf die Stadt vom Tempel
Tage später: Ich fuhr mit dem Bus 8 Stunden nach Cao Bang im Nord-Osten, nahe der chinesischen Grenze
Serpentinen auf dem Weg nach Cao Bang Cao Bang hat eine nette Uferpromenade Wieder Moped zum nächsten Loop Die Berge sind einsamer und z.T. auch schöner als in Ha Giang Von der Hauptstraße weg ist auch der Verkehr wegAngels eye oder God’s eye, je nach Belieben Es Folgen viele Fotos weil der Ort hier einmalig ist. Viel Weidevieh und etwas matschig Es ist nicht nur das „Auge“, das beeindruckt, sondern die ganze Landschaft, ohne Autos. Im Sommer, zur Regenzeit, entsteht hier ein See kleiner See, ein paar km weiter Höher in den Bergen. Ab hier hatte ich 2 Tage lang durchgängig Nieselregen, mit ständiger Bewölkung Von der Straße aus zu fotografieren ohne Stromkabel vor der Linse zu haben ist selten Von den großen Reisfeldern war nicht viel zu sehen Dafür gab das Wetter der Landschaft etwas mystisches Die Gegend um Ban Gioc. Hier ist mal wieder einiges Welterbe. So auch die Steinhäuser. Eine kleine Siedlung mit wenigen homestays, wo ich übernachtete. Das bedeutet nicht gleich schlafen: In mitten der schönsten Natur gab es mitten in der Nacht wieder Karaoke-Alarm, in einer Lautstärke, die wieder mal alles zum Vibrieren brachte. Nicht mal ein Tauber könnte hier schlafen. Ich würde den Verursachern und den Besuchern auch zutrauen ein McDonald’s auf dem Taj Mahal zu errichten. Und als endlich Ruhe war, versammelten sich die „Easy Rider“ morgens um 6 vor meinem Fenster, um 2 Stunden später ihre Feierbiester abzuholen… Sorry, aber wer so über ein Welterbe herfällt, würde mit jeder Kreuzfahrt mehr zu Umweltschutz, Natur und Kultur beitragen. Mein Trost ist, dass das alles wieder verschwindet, sobald ich weiter fahre. Noch boomt der Tourismus im Nord-Osten nicht zu stark. Den Tip hier zu übernachten hatte ich von meinem Hotel….Im Regen lief ich morgens zur Tiger cave. Sehr schöne Höhle, die ich um diese Zeit für mich alleine hatte Die Höhle ist zwar künstlich beleuchtet aber trotzdem schön Es war immer noch absolut leer hierEs gibt auch die Möglichkeit tiefer in die Höhle zu gehen, aber nur in einer geführten Tour mit mehr Leuten Ein paar km weiter eine große PagodaVon hier oben hat man einen guten Blick auf die Ban Gioc Wasserfälle, die viertgrößten der Welt. Aber so sieht es bei Wolken und Regen ausNatürlich herrscht hier großer Trubel. Der Eingang führt durch endlose Verkaufsstände Und natürlich wird geposed. Die Landesgrenze zieht sich durch den Fluss. Die andere Seite gehört zu China und darf auf keinen Fall betreten werden. Wie mir Vietnamesen sagten ist es für sie sehr schwierig nach China zu kommen, umgekehrt anscheinend nicht….Der Wasserfall führt vielleicht die Hälfte des Wassers der Regenzeit. Macht nichts, der Weg ist das Ziel Auf dem Rückweg machte ich noch Stopp in der Messersiedlung, mit vielen kleinen Schmieden. An einem Sonntag hat hier kaum jemand gearbeitet, ich war aber auch der einzige Tourist
Zurück nach Hanoi. Diesmal blieb ich hier nur eine Nacht, um am nächsten Tag nach Sapa zu fahren. Sapa ist einer der bekanntesten Orte in Nordvietnam. Sogenannte ethnische Minderheiten (die es aber überall in den Bergen im Norden gibt) und schönes Trekking zwischen Reisterrassen haben Sapa bekannt gemacht und zu einem halben Disneyland verwandelt. Ich plane aber seit längerem von hier die Grenze nach China zu überqueren – und es werden sich hoffentlich noch ein paar ruhigere Orte rund um die Stadt finden
Sapa ist kein gutes Beispiel für nachhaltigen Tourismus Der Stadtsee. Mit der richtigen Perspektive sicherlich ganz schön. Ich kann aber immer noch nicht über Leichen gehen, und sie auch nicht übersehen. Irgendwelche Rohre führen ins Wasser und viele tote Fische treiben hier rumIn Sapa versuchen die Frauen aus den umliegenden Dörfern überall ihre Handarbeiten zu verkaufen. Die bunten, gewebten Textilien und die Trachten der Dorfbewohner erinnern mich etwas an die Andenstaaten V.i.s.d.P. ; die Tante Zwischendurch muss ich immer mal wieder nach Zimmern in China suchen. Die gut übersezten Bewertungen spielen bei der Wahl natürlich eine gewichtige Rolle…Jedes Hotel, jedes kleine Reisebüro bietet Trekkingtouren durch die Reisterrassen an. Ich habe mir aber wieder ein Moped geliehen und bin damit durch die Landschaft gefahren In Vietnam darf man gefühlt durch jedes Haus fahren Natürlich ließ ich das Motorrad irgendwann stehen und bin gewandert Dieses Café ist gut besucht Das Wetter ist plötzlich viel wärmer, und es ist trocken, aber immer etwas diesig Durch den Bambuswald Es ist noch nicht die perfekte Saison für die Reisterrassen. Im Mai wird’s wohl interessanter, wenn mehr Regen fällt Ein Insta-Spot darf hier selbstverständlich nicht fehlen. Gegen einen Eintritt bieten sich mehrere spots für Selfies an einem Ort Und das Café ist nicht nur voll, sondern überlaufen Und komischerweise findet sich das Eingangstor für Balis hinduistische Tempel wieder. Es gibt einen Pool mit Piano etcdie Figur kommt mir auch bekannt vor und ich mir extrem konservativ und rückständig. Denn selbst die Mönche machen permanent Selfies von sichZufahrtsstraße nach Sapa Zentrum. Jeden Tag steht immer wieder der Verkehr für lange Zeit still, wenn sich zwei LKW in der schmalen Straße begegnen Fröhliche Stunde für den Gastwirt: 2 Bier kaufen, eins bekommen…Dann machte ich mich auf den Weg zum Ngu chi son. Eine lange, steile Wanderung führt auf den 2600 Meter hohen Gipfel. Den höchsten Berg Indochinas. den Fansipan (3100m), habe ich mir abgeschminkt. Dort geht eine Seilbahn hoch, und wandern darf man nur mit Führer, und das ist außerdem extrem teuer und überlaufen. Im Nachhinein war das die allerbeste Entscheidung!Schon die Anfahrt mit dem Moped (ca 90 Minuten) lohnt sich. Ich hatte den Trail nur durch Zufall im Web entdeckt.Es gibt hier weit und breit nichts, außer wenige Häuser. Ich hatte nur eine Banane und etwas Wasser dabei, und ging fehl in der Annahme noch etwas kaufen zu können Die Pipeline wird natürlich auch mit dem Scooter verlegt Der Weg zum Gipfel ist nicht beschildert Immer dem Vieh-Pfad folgen Und so habe ich mich erstmal verlaufen. Aber das Wetter war perfekt und im Hintergrund immer wieder der 5 -Finger -Berg zu sehen. Ich bin nur etwas spät gestartet. Empfohlen wird der Trail für 2 Tage. Er ist extrem steil, und es sind 1400 hm zu überwinden Ein paar wenige Leitern, aus Ästen. Den Weg hatte ich wieder Ein Baum zum Ausruhen Was soll ich in Italien bei den 3 Zinnen? Hier habe ich 5 und 5000 Menschen wenigerDas letzte Stück ist so steil, dass ich die nächste halbe Stunde die Hände zur Hilfe nehmen muss. Es gibt auch keinen Pfad mehr, sondern nur Geröll. Nach vielen Pausen und vollständiger Erschöpfung oben, auf einer kleinen, natürlichen Plattform angekommen. Die letzte Spitze ist weitere 15 Minuten entfernt. Auf der Plattform pfeift der Wind, denn man sieht von hier in zwei Richtungen ins Tal Wer es geschafft hat sich hier hoch zu quälen und weiß er muss das gleich alles wieder runter laufen und klettern, mag es als frustrierend empfinden wenn aus dem Nichts plötzlich ein paar Kinder auftauchen. Aber ich darf keine deutschen Maßstäbe setzen: die nicht mal Halbwüchsigen rennen wahrscheinlich alle paar Tage hier hoch, ohne Erwachsene, Essen oder Wasser. Sie hatten mich nach Essen gefragt, aber ich hatte ja selber nichts. Dann mussten sie unbedingt ein paar Selfies mit mir machen, also habe ich sie auch fotografiert. Ich glaube die waren schon wieder unten, als ich noch auf halber Strecke über den Boden kroch…Das letzte Stück. Ich musste ja noch zurück nach Sapa fahren, möglichst vor der Dämmerung…
Zurück in Sapa und einem Gammeltag lieh ich mir für 3 Tage ein etwas besseres Moped. Das kostet 7,50 pro Tag. Eine Enduro hätte hier das Doppelte gekostet. Meine, grob geplante, Tour umfasste etwa 320 km mit Kleinen Bergstraßen und abseits des Tourismus.
Über den höchsten Pass in Vietnam. Und plötzlich sind sie wieder alle da: Verschiedene Bauwerke für die Selfies Lange aufhalten konnte ich mich hier nicht. Ein Sturm machte es mir etwas unbequem Die Bergstraße windet sich hochVietnam beginnt beginnt auch China zu kopieren: Ein langer Fahrstuhl wurde in den Berg geklatscht. Der Eintrittspreis übersteigt alles was ich bereit wäre zu bezahlen und ist teurer als der Aufzug in Zhangjiajie Endlos breite und kaum befahrene Straße bei Lai Chao. In diesem Tal ist es weit aus wärmer – gefühlt 30 Grad Phong Tho, meine erste Übernachtung.Mein Hotel am Fluss. Hier ist nichts über die üblichen Plattformen buchbar. Ich habe einfach angehalten und gefragt. Das teuerste Zimmer kostet 15 Euro. Auch Google Maps ist kaum noch brauchbar. Viele Cafés, Restaurants oder homestays sind nicht mehr aktuell, einige Straßen existieren nicht in der App. Da Niemand mehr Englisch spricht, ist auch die Kommunikation schwierig. Allenfalls besuchen den Ort noch ein paar vietnamesische Touristen. Zu möglichen Wanderungen kann mir Niemand Auskunft geben. Auch die Offline Karten sind ungenau. So bin ich einfach am Fluss entlang gelaufen Irgendein Regierungsgebäude Heiße Quellen habe ich gefunden, aber ohne Wasser nur ein sehr kurzer Pfad in der Nähe. Später schlenderte ich noch etwas über den örtlichen Markt. Sobald mich ein Kind erblickt winkt es mir zu (auf dem Motorrad), ruft Hello oder kommen um mit die Hand zu schütteln und ihre paar Englisch Vokabeln zu testen – halt so wie ich es früher in einigen Ländern erlebt habe. Das Erstaunliche daran: Ich bin nur etwa 100 km von Sapa entfernt (2-3 Stunden Fahrzeit).An hier bis Sin Ho ist nur noch schön und einsam Es geht lange am Fluss lamgEs lohnen sich auch mal kleine Abstecher auf irgendwelchen SeitenstraßenDann geht es wieder steil bergauf Nur hin und wieder ein paar Viecher. Zwischendurch bin ich mal durch einen kleinen Ort gekommen. Auf meinem Weg stand ein dickes Schild, das mich fürchten ließ auf irgendeine Straßensperrung hinzuweisen. Ich machte mir aber nicht die Mühe es zu übersetzen. Es hätte keine Alternative gegeben, außer wieder ein undeinhalb Tage zurück zu fahren Die Strecke wurde immer leerer mit wunderbaren Landschaften über Stunden tolle Aussichten Und dann war es so weit: Stunden später die tatsächliche Sperrung: Vor mir lag eine einsturzgefährdete Brücke. Ich stellte das Motorrad ab und überlegte lange ob ich das Schild ignorieren soll. Nach einer halben Stunde kam ein Auto von der anderen Seite. Ein paar Frauen in traditioneller Tracht der Region stiegen aus und räumten ein paar Steine weg. Sie gaben mir zu verstehen dass ich ruhig weiter fahren kann.Bike in Wartestellung Außerdem komme ich schließlich aus Deutschland, wo alles vor sich hin bröckelt…Kurz nach der Brücke wird gebaut ohne Ende. Ich komme über 10 km nur im Schritt vorwärts. Aber ich habe noch nie so viele Bagger auf so kurzer Strecke gesehen Durchfahrt durch das nächste Dorf.Dann habe ich endlich Ho Sin erreicht. Der dichte Ort ist gar nicht so klein, aber sehr abgelegenEin kleiner See im Zentrum Sonntagsmarkt. Menschen aus den umliegenden Dörfern kommen um hier einzukaufen. Jedes Dorf scheint eine andere Kleidung zu tragen Beim Tanken unterwegs. Das Pausenbrot lugt aus der Tasche
Zurück in Sapa lief ich noch zur Fansipan Seilbahn. Die ist jedoch so abgeschirmt, dass man sie nicht einmal sehen kann ohne zu bezahlen. Ich bin nicht bereit den hohen Preis zu bezahlen, und morgen geht’s eh nach China. Zunächst mit dem Bus nach Lao Cai, wo ich eine Nacht blieb. Die Stadt ist nicht allzu einladend.
Die Pyramide dahinten ist das Tor nach China Alles was es noch zu tun gibt, ist am Ufer langzulaufen und zu beobachten. Der Hund ist tatsächlich echt Mobiler Straßenfriseur Feuerwerk von der chinesischen Seite Noch ein Kaffee, nach langem Weg über den Grenzfluss. Kaffeemaschinen habe ich selten gesehen in Vietnam, außer in teuren Touristen Ecken. Viele westlich Touristen machen sich nicht über Land nach China….
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